Kostenloser PV-Rechner & Planer

    Solarplanung für Ihr Zuhause

    Planen Sie Ihre Solaranlage mit unserem kostenlosen Photovoltaik-Planer: Ertragsberechnung mit PVGIS-Daten, passende Ausrichtung und Neigung sowie unverbindliche Angebote von geprüften Installateuren.

    Kostenlos
    Planung auf dem Luftbild
    Geprüfte Partner
    Ertrag mit PVGIS

    Zwischen dem Wunsch nach eigenem Solarstrom und einer rentablen Anlage auf dem Dach liegt ein entscheidender Schritt: die Solarplanung. Dachneigung, Ausrichtung, Verschattung, die Einspeisevergütung nach EEG und der eigene Stromverbrauch müssen zusammenpassen, damit sich die Investition lohnt.

    MeinSolarPlan.de hilft Ihnen bei der ersten, datenbasierten Planung: Sie legen die Module auf das Luftbild Ihres Hauses, wir berechnen den Ertrag mit den Einstrahlungsdaten der EU (PVGIS) und Sie erhalten eine Grundlage, mit der Sie Angebote von Installateuren vergleichen können.

    Was ist Solarplanung?

    Solarplanung ist die Konzeption und Auslegung einer Photovoltaikanlage, bevor sie installiert wird. Dazu gehören:

    1. die Analyse des Gebäudes – Dachfläche, Ausrichtung, Neigung und Verschattung durch Bäume, Schornsteine oder Nachbargebäude,
    2. der aktuelle und künftige Strombedarf, etwa durch E-Auto oder Wärmepumpe,
    3. die passende Anlagengröße,
    4. die Modulanordnung auf dem Dach (Belegungsplan),
    5. die Wirtschaftlichkeitsberechnung.

    Warum vorab selbst planen?

    Wer seine Anlage vorher durchgerechnet hat, erkennt im Angebot schnell, ob Modulanzahl, Leistung und Preis plausibel sind. Mit unserem kostenlosen PV-Planer erstellen Sie dafür in kurzer Zeit eine erste Planung. Die verbindliche Auslegung macht anschließend der Installateur vor Ort.

    Vorteile einer guten Planung

    • Passende Größe: Die Anlage ist weder zu klein noch unnötig groß – das wirkt sich direkt auf Rendite und Amortisationszeit aus.
    • Weniger Fehler: Ungünstige Modulanordnung oder übersehene Verschattung lassen sich nach der Montage nur schwer korrigieren.
    • Zukunftssicherheit: Wallbox, Wärmepumpe oder ein späterer Speicher lassen sich in der Planungsphase einfach berücksichtigen.
    • Vergleichbarkeit: Mit konkreten Zahlen können Sie verschiedene Varianten und Angebote vergleichen.

    Der PV-Rechner: was er kann

    Unser PV-Rechner ist Teil des kostenlosen Planers (nach kostenloser Registrierung). Sie planen die Module direkt auf dem Luftbild Ihres Hauses in 2D. Optional erstellen wir aus Ihren eigenen Drohnenfotos ein 3D-Modell des Dachs.

    Für die Berechnung brauchen Sie Ihre Adresse, die Dachneigung und Ihren Stromverbrauch. Für Adressen in Berlin und Brandenburg schlägt der Planer die Neigung aus dem amtlichen Solarkataster vor; sonst tragen Sie sie selbst ein.

    Als Ergebnis erhalten Sie einen PDF-Bericht mit dem erwarteten Jahres- und Monatsertrag, dem Eigenverbrauch (mit oder ohne Speicher), der Stromkostenersparnis, der CO₂-Einsparung und – wenn Sie einen Anlagenpreis angeben – der Amortisationszeit.

    So funktioniert der Planer

    1

    Adresse eingeben

    Der Planer zeigt Ihr Haus auf dem Luftbild. In Berlin und Brandenburg erscheinen die Dachneigungen aus dem Solarkataster.

    2

    Module platzieren

    Sie ziehen Modulfelder auf und entfernen einzelne Module an Dachfenstern oder Schornsteinen. Anzahl und kWp sehen Sie sofort.

    3

    Ertrag & Angebote

    Der Ertrag wird mit PVGIS berechnet. Auf Wunsch geben Sie die Planung für Angebote von geprüften Fachbetrieben frei.

    Solar-Ausrichtung: der wichtigste Faktor für den Ertrag

    In Deutschland liefert ein Süddach den höchsten Jahresertrag. In Berlin liegt das rechnerische Optimum bei etwa 35–40 Grad Neigung; zwischen 30 und 40 Grad ist der Unterschied aber gering.

    Ost- und Westdächer erzeugen bei 30–35 Grad Neigung etwa 78–80 % des Süd-Ertrags, verteilen den Strom aber gleichmäßiger über den Tag – morgens die Ostseite, abends die Westseite. Das hilft beim Eigenverbrauch. Ein Norddach mit dieser Neigung kommt nur auf etwa 51 %. Mehr dazu im Ratgeber Süd, Ost-West oder Nord: die richtige Ausrichtung.

    Ausrichtung (30–35° Neigung, Berlin)Ertrag im Vergleich zu Süd
    Süd100 %
    Ost / Westca. 78–80 %
    Nordca. 51 %

    Quelle: PVGIS v5.3, eigene Berechnung.

    Neigungswinkel

    • 10–25 Grad: üblich für Ost-West-Anlagen, z. B. aufgeständert auf Flachdächern
    • 30–40 Grad: optimal für Süddächer
    • über 45 Grad: etwas weniger Jahresertrag, dafür vergleichsweise gute Wintererträge

    Sie kennen die Neigung Ihres Dachs nicht? So können Sie die Dachneigung ermitteln.

    PV-Ertrag: mit welchen Werten Sie rechnen können

    Der Ertrag wird in Kilowattstunden pro Kilowattpeak (kWh/kWp) angegeben. In Berlin und Brandenburg erzeugt eine Süd-Anlage typischerweise 950 bis 1.050 kWh pro kWp und Jahr, in Süddeutschland etwa 8 % mehr. Für ein Süddach in Berlin mit 35 Grad Neigung berechnet PVGIS rund 1.050 kWh/kWp.

    So rechnen wir: PVGIS v5.3 der EU-Kommission, Wetterdaten 2005–2023 (SARAH-3), 14 % Systemverluste für Kabel, Wechselrichter, Verschmutzung und Alterung.

    Was den Ertrag mindert

    • Verschattung: Schon teilweise Verschattung durch Bäume oder Schornsteine kann den Ertrag deutlich senken. Diese Bereiche lassen Sie bei der Belegung besser frei.
    • Temperatur: Bei Hitze sinkt die Modulleistung, typischerweise um etwa 0,3–0,4 % pro Grad über 25 °C.
    • Verschmutzung und Alterung: Staub, Pollen und die langsame Degradation der Module sind in den 14 % Systemverlusten enthalten.

    Solaranlage für das Haus: welche Größe?

    Die meisten Wohngebäude eignen sich für Photovoltaik, sofern genug unverschattete Dachfläche vorhanden ist. Als Faustregel brauchen Sie rund 5 m² Dachfläche pro kWp.

    AnlagengrößeDachflächeTypischer Haushalt
    5 kWpca. 25–30 m²kleiner Haushalt
    8 kWpca. 40–48 m²durchschnittlicher Haushalt
    10 kWpca. 50–60 m²mit E-Auto oder Wärmepumpe

    Welche Dachtypen eignen sich?

    • Satteldach (30–40 Grad): ideal, bei Ost-West-First auf beiden Seiten
    • Flachdach: Module werden aufgeständert, oft als Ost-West-Anordnung
    • Walm- und Pultdach: gut nutzbar, je nach Ausrichtung der Flächen
    • Norddach: nur bei flacher Neigung; Wirtschaftlichkeit genau prüfen

    Hausbau und Solaranlage

    Beim Neubau sollten Sie die Photovoltaik von Anfang an mitplanen. In Berlin ist sie seit 2023 bei Neubauten ohnehin Pflicht (Solargesetz Berlin).

    Vorteile beim Neubau

    • Dachkonstruktion und Ausrichtung lassen sich auf die Module abstimmen
    • Leitungswege und Zählerschrank werden gleich passend geplant
    • Das Gerüst ist ohnehin vorhanden

    Kosten und Wirtschaftlichkeit

    Schlüsselfertige Anlagen mit 8–15 kWp kosten meist 1.000 bis 1.400 Euro pro kWp; kleinere Anlagen sind pro kWp teurer.

    Anlagengröße (ohne Speicher)Typischer PreisAmortisation
    5 kWpca. 6.500–9.000 €ca. 10–13 Jahre
    8 kWpca. 8.000–11.200 €ca. 10–13 Jahre
    10 kWpca. 10.000–15.000 €ca. 10–13 Jahre

    Stand: Oktober 2026. Preise inkl. Montage, 0 % MwSt. Amortisation bei ca. 32 ct/kWh Strompreis (Verivox, August 2026). Regionale Details: Preise in Berlin & Brandenburg.

    Entscheidend ist der Eigenverbrauch: Ohne Speicher nutzen Haushalte typischerweise 25–35 % des erzeugten Stroms selbst, mit Speicher 50–70 %. Ein Speicher amortisiert sich laut HTW Berlin aber häufig nicht innerhalb seiner Lebensdauer.

    Beispiel: 8 kWp in Berlin, ca. 8.000 kWh im Jahr, 4.000 kWh Verbrauch, kein Speicher. Rund 1.400 kWh nutzen Sie selbst (× 0,32 € ≈ 450 €), rund 6.600 kWh speisen Sie ein (× 7,70 ct ≈ 510 €). Das sind etwa 950 € Ersparnis brutto; nach laufenden Kosten bleiben je nach Eigenverbrauch etwa 700–1.000 € im Jahr.

    Einspeisevergütung nach EEG

    Die Vergütung ist bundesweit im EEG geregelt und gilt 20 Jahre. Für Inbetriebnahme vom 01.08.2026 bis 31.01.2027:

    AnlagenteilTeileinspeisungVolleinspeisung
    bis 10 kWp7,70 ct/kWh12,22 ct/kWh
    10–40 kWp (Anteil)6,66 ct/kWh10,24 ct/kWh

    Die Sätze sinken alle sechs Monate um 1 % (nächste Stufe 01.02.2027). Seit dem Solarspitzengesetz (25.02.2025) gibt es bei negativen Strompreisen keine Vergütung, und ohne Smart Meter ist die Einspeisung auf 60 % der Modulleistung begrenzt. Eine vom Kabinett am 29.07.2026 beschlossene EEG-Novelle sieht vor, die feste Vergütung für neue Anlagen unter 25 kWp abzuschaffen – sie ist noch nicht vom Bundestag verabschiedet (Stand: Oktober 2026).

    0 % Mehrwertsteuer auf Solaranlagen

    Seit 2023 gilt nach § 12 Abs. 3 UStG für Lieferung und Installation von PV-Modulen und Speichern auf oder bei Wohngebäuden ein Steuersatz von 0 % – unbefristet. Bis 30 kW (laut Marktstammdatenregister) gelten die Voraussetzungen als erfüllt. Bei einer Anlage für 12.000 € entfallen damit 2.280 € Umsatzsteuer.

    Fazit: Jetzt Ihre Solaranlage planen

    Eine Solaranlage für das Haus rechnet sich bei heutigen Preisen ohne Speicher meist nach 10–13 Jahren und läuft danach noch viele Jahre weiter. Mit einer sorgfältigen Solarplanung wissen Sie vorher, was Ihr Dach leisten kann.

    Nutzen Sie unseren kostenlosen PV-Rechner: Ausrichtung und Ertrag werden für Ihr Dach berechnet, die Modulbelegung planen Sie mit dem PV-Planungstool.

    Starten Sie jetzt Ihre Solarplanung

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    Kostenlose Registrierung • Planung kostenlos • Unverbindliche Angebote

    Häufige Fragen zur Solarplanung

    Was kostet der PV-Rechner?

    Nichts. Planer und Ertragsberechnung sind kostenlos; Sie benötigen lediglich ein kostenloses Kundenkonto.

    Welche Ausrichtung ist optimal?

    Süd mit 30–40 Grad Neigung. Ost-West-Anlagen liefern etwa 80 % davon, passen aber oft besser zum Verbrauch im Haushalt.

    Wie viel PV-Ertrag kann ich erwarten?

    In Berlin und Brandenburg mit einer Süd-Anlage etwa 950–1.050 kWh pro kWp und Jahr. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt also rund 9.500–10.500 kWh.

    Welche Anlagengröße ist die richtige?

    Für ein typisches Einfamilienhaus meist 5–10 kWp. Entscheidend sind Ihr Stromverbrauch, die freie Dachfläche und Pläne wie E-Auto oder Wärmepumpe.